Arbeitsgruppen

Das Institut für Anatomie verfügt über vier Arbeitsgruppen:

Die Arbeitsgruppe Barriere-Organewird von Peter König geleitet: Er analysiert den Ablauf von Immunantworten in der Lunge mit dem Fokus auf Zilien tragende Zellen der Luftwege und Alveolar-Epithelzellen vom Typ II im Lungengewebe. Folgende Techniken werden eingesetzt: Explantation und Kultur von tierischem und menschlichem Lungengewebe, Multiphotonen-Mikroskopie von Lungengewebe in vivo. Der Arbeitsgruppenleiter ist Mitglied in folgenden Forschungsverbünden: Exzellenzcluster „Entzündung an Grenzflächen“, BMBF-Projekt „Carbon Black“ im Rahmen von NanoCare, Deutsches Zentrum für Lungenforschung und im internationalen Graduiertenkolleg „Regulation von Entzündung im Rahmen von Allergie und Infektion“.

Die Arbeitsgruppe T-Zellenwird von Kathrin Kalies und Jürgen Westermann geleitet. Sie untersuchen, wie Schlaf, Infektion und Entzündung das immunologische T-Zell-Gedächtnis, Autoimmunität und T-Zell-Rezeptor-Repertoire beeinflussen. Gleichzeitig wird versucht, diese Vorgänge im Computer zu modellieren. Folgende Techniken werden eingesetzt: Mehrfarben-Immunhistologie, quantitative Real-Time-RT-PCR, Next Generation Sequencing. Die Arbeitsgruppenleiter sind Mitglied in folgenden Forschungsverbünden: Exzellenzcluster „Entzündung an Grenzflächen“, Sonderforschungsbereich „Plastizität und Gedächtnis“, Graduiertenkolleg „Modulation von Autoimmunität“ und im internationalen Graduiertenkolleg „Regulation von Entzündung im Rahmen von Allergie und Infektion“.

 

Die Arbeitsgruppe Elektronenmikroskopie wird von Matthias Klinger geleitet. Neben eigenständiger Forschung auf dem Gebiet der Blutplättchen ist er zuständig für wissenschaftliche Kooperationen auf dem Gebiet der Elektronenmikroskopie. Transmissions- und Rasterelektronenmikroskope für die Region Lübeck werden nur hier vorgehalten. Das nächstgelegene Elektronenmikroskop steht in Hamburg.

 

Die Arbeitsgruppe Klinische Anatomie wird von Imke Weyers geleitet. Sie forscht auf dem Gebiet der Dermato-Histopathologie und macht im Rahmen wissenschaftlicher Kooperationen menschliche Organe für klinische Studien über Bildgebung, Knochenersatz und neue operative Verfahren verfügbar.